Der Sudetendeutsche Rat

Der Sudetendeutsche Rat ist eine Körperschaft der sudetendeutschen Volksgruppe. Er besteht aus 30 Mitgliedern. Die eine Hälfte wird von der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft gewählt, die andere Hälfte wird von den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien benannt.

Der Verein hat die Aufgabe, die Völkerverständigung zu fördern, insbesondere die Versöhnung und Verständigung zwischen Tschechen und Sudetendeutschen. Ferner hat der Sudetendeutsche Rat die Aufgabe, Heimatpflege und Heimatkunde für die Sudetendeutschen und deren Heimatlandschaften in Böhmen, Mähren und Schlesien sowie in den neuen Heimatgebieten in Deutschland zu fördern.

Er bietet außerdem sudetendeutschen und tschechischen Politikern ein gemeinsames Gesprächsforum, z. B. bei den jährlich stattfindenden „Marienbader Gesprächen“.

Der Verein nimmt sich laut Satzung auch insbesondere um die Verwirklichung der fundamentalen Menschenrechte an.

 

Die Organe des Sudetendeutschen Rates sind die Vollversammlung, das Präsidium, die Finanzkommission sowie die Generalsekretärin bzw. der Generalsekretär. Diese Funktion wird seit 1. Februar 2014 von der ehemaligen Landtagsabgeordneten Christa Naaß (SPD) ausgeübt.

Derzeit gehören der Vollversammlung neben dem Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt, MdEP a. D., auch die Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert, Stephan Mayer, Florian Oßner, Iris Ripsam (a.D.), Eckhard Pols, Dr. Wolfgang Stefinger, Karl-Heinz Brunner und Rita Hagl-Kehl  an.

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Satzung 14.01.2017.pdf
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