Unser Engagement

  • Marienbader Gespräche
    Termin und Programm siehe unter "Termine"

  • Ausstellung "Die Sudetendeutschen - eine Volksgruppe in Europa"
    Termin siehe unter "Termine"

  • Marienbader Erklärung des Sudetendeutschen Rates vom 30.04.2017:

„Ein Gespenst geht um in Europa.“ 

Längst überwunden geglaubte Phantasievorstellungen von Nationalökonomie, Intoleranz gegenüber Religionen oder verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gewinnen an Zuspruch. Die antieuropäischen Populisten versprechen  einfache Lösungen, die in der Vergangenheit mehrfach zu Katastrophen geführt haben.

 

Die Frauen und Männer der Erlebnisgeneration, welche das Grauen des Zweiten Weltkrieges oder die Zeit der Not kurz danach noch selbst erlebt haben, warnen vor einem Wiederaufleben des Nationalismus in Europa. Die nachfolgenden Generationen haben Europa zusammenwachsen sehen und die Jüngsten unter uns kennen nur ein gemeinsames Europa ohne Grenzen und sehen darin eine hoffnungsvolle Zukunft.

 

Politiker aller Parteien wie Kurt Schumacher, Konrad Adenauer, Bruno Kreisky, Olof Palme, Willy Brandt, Helmut Kohl, Helmut Schmidt oder Hans Dietrich Genscher, welche die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erlebt hatten, setzten ebenso wie die Verfasser der Charta der Heimatvertriebenen und des Wiesbadener Abkommens zwischen Sudetendeutschen und Exiltschechen alles daran, einen neuen Krieg durch ein vereintes Europa zu verhindern.

 

 Heute sehen wir mit Besorgnis, dass nachgeborene Politiker und Lobbyisten verschiedenster Interessengruppen wieder anfangen am „Gemeinsamen Haus Europa“ an allen Ecken und Enden zu zündeln.

 

Wir halten es für unsere Pflicht, jetzt in einer Phase der europäischen Geschichte, wo immer weniger Zeitzeugen und Mahner unter uns sind, vor dem Zerfall Europas und den Schrecken des Krieges zu warnen.

 

 

 

Wir treten ein für:

 

·       ein Europa der freien Völker in Freundschaft, Frieden und gutnachbarschaftlicher Zusammenarbeit

 

·       den Schutz der Grundrechte und bürgerlichen Freiheiten, die Verwirklichung eines europäischen Volksgruppenrechts sowie der Meinungs-, Presse- und Glaubensfreiheit in Europa sowie das Recht auf Information

 

·       für die Erhaltung des Friedens, für Abrüstung und für eine Armee allein zu Verteidigungszwecken.

 

·       die Stärkung des demokratisch gewählten Europaparlaments

 

·       ein Europa ohne Diskriminierung, in dem Pluralismus, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern gelebt werden.

 

 

 

Nie wieder Krieg, nie wieder Vertreibung!